Premier-League-Profis lehnen Gehaltsverzicht weiter ab

Weltweit wird im englischen Fussball am meisten Geld umgesetzt. In der aktuellen Corona-Krise verzichten die Spieler der Klubs nicht auf Ihr Geld. Die Kritik der Fans und des Verbandes ist groß.

In anderen Ligen wie in Spanien oder in Frankreich haben einige Spieler angekündigt auf einen Teil von Ihrem Gehalt zu verzichten. Die Spieler der Premier League haben einen Gehaltsverzicht von 30 Prozent abgelehnt. Vereine wie Manchester United wollten sogar Ihre Spieler auf Kosten des Staates in den Zwangsurlaub schicken.

Die Spielergewerkschaft PFA hat die Haltung der Spieler ganz einfach begründet: Würden die Spieler auf Ihr Gehalt verzichten so würde rund ein Schaden von 200 Millionen Pfund an Steuergeldern entstehen, die der englische Staat nicht bekommt.

Glücklicherweise wird die englische Saison ab 17. Juni nun doch fortgesetzt. Würde die Saison nicht fortgesetzt werden, dann müsste die Liga knapp 762 Millionen Pfund an die TV-Rechteinhaber zurücküberweisen.