Animation im Webdesign ein Teil unseres Alltags, von Kindermedien bis zu Versicherungswerbung

Animation im Webdesign ein Teil unseres Alltags, von Kindermedien bis zu Versicherungswerbung

Als frühe Websites zum ersten Mal Animationen präsentierten, wurde das nur als milde Unterhaltung angesehen, abgesehen davon schien es ziemlich nutzlos. Dann kamen schnellere Internetverbindungen, verbesserte Bandbreiten und bessere Browser und die Animation entwickelte sich mehr und mehr. Was einst nur eine ulkige Dekoration war, ist nun ein ganz wichtiger Teil. Heutzutage spielt Animation besonders im interaktiven Design eine wichtige Rolle.

Es ist allgemein bekannt, dass Bewegung Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das ist ein biologischer Mechanismus des Menschen aus der Zeit des Jagens und Sammelns. Genau deshalb werden wir auch superschnell aufmerksam, wenn sich etwas auf unserem Computerbildschirm bewegt. Wenn das Meiste auf einer Website still ist, richtet sich das Auge auf das, was sich bewegt. Damit kann man das Sichtfeld des Benutzers beeinflussen. Mit Animationen kann man den Benutzer zu neuen Nachrichten oder Updates führen, ihm neue Seiten und Funktionen zeigen, oder ihn darauf aufmerksam machen, dass eine Funktion ausgeführt wurde. Animationen können helfen, Fragen zu beantworten – wohin soll es führen, was ist zu tun etc. Wenn eine Website still ist, wird das Auge darauf gerichtet, was sich bewegt.

Animiertes Bildmaterial kann effektiver unterrichten als Worte oder statische Bilder. Es kann eine Verbindung anzeigen oder eine Funktion direkter unterstellen. Wenn sich ein Objekt „bewegt“, wenn der Mauszeiger darüber bewegt wird, ist dies sofort ein Hinweis darauf, dass das Objekt interaktiv ist. Dies kann eine subtile Berührung sein, oder das eigentliche Objekt kann sich bewegen oder wackeln. Diese Art Animation ist die Hover-Animation. Der Benutzer, der sich über die Interaktivität eines Objekts nicht sicher ist, wird darüber schweben, ohne darüber nachzudenken. Man erwartet so etwas im digitalen Zeitalter, also sollte man die Erwartungen erfüllen.

Ehrliche und einfache Wahrheiten sind manchmal die seltsamsten: Jedes Mal, wenn wir mit unseren Handys spielen, stoßen wir nur auf einen leblosen Stein. Die Idee, dass wir tatsächlich Symbole verschieben und zwischen Fenstern wechseln können, ist reine Illusion – eine Illusion, die durch Animation erzeugt wird. Durch die Animation erscheinen Gestensteuerelemente so, als würden Sie mit realen Objekten interagieren. Denken Sie an den gängigen „Ripple-Effekt“, wenn Sie auf einen Touchscreen tippen: Er gibt nicht nur eine Rückmeldung darüber, dass die Funktion aktiviert ist, sondern lässt unsere Fantasie auch dazu ein, dass unser Smartphone mehr ist als nur ein Gerät. Durch die Animation erscheinen Gestensteuerelemente so, als würden Sie mit realen Objekten interagieren.

Ladezeiten sind eine natürliche Schwäche des Webdesigns und sind nicht immer vermeidbar. Animationen können diesen Nachteil minimieren und diese Schwäche sogar in eine Stärke verwandeln. Während die Website geladen wird, sorgt eine lustige Animation dafür, dass der Benutzer unterhalten wird – oder zumindest abgelenkt wird -, sodass das Warten nicht ganz so sehr stört. Wirklich unterhaltsame Lade-Animationen können das Ladeerlebnis sogar in etwas Spassiges verwandeln.

Die Animation ist nicht mehr optional. Mit dem Fortschritt in der Technologie wird die Animation immer mehr im Webdesign verankert. Die Webanimation dringt bereits in neue, professionelle Branchen wie Recht und Medizin ein. Die zunehmende Verwendung von Animationen hat nicht mehr den gleichen Grund wie nur zur Unterhaltung von Kindern, was sie so beliebt gemacht hat – immer mehr Branchen nutzen Animationen, weil sie ebenso praktisch sind, wie Spaß machen.

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